Sepp Endres Sportanlage

Am 03. November 1998 erlitt Sepp Endres einen Herzinfarkt und starb dann 82-jährig an den Folgen eine Woche später, am Dienstag, den 10. Nov. 1998. Der Würzburger Fußball-Verein verlor durch ihn nicht nur ein Ehrenmitglied. Sepp Endres war mehr. Er war die Seele des Vereins.
1929 trat er dem Verein bei, damals FV 04. Trotz Kriegsunterbrechung bestritt er bis 1954 1000 Spiele für seinen Verein. Dabei bleibt unvergessen das Lokalderby gegen Kickers Würzburg, in dem er sage und schreibe 4 Tore erzielte. Nach seiner aktiven Zeit widmete er sich fast 20 Jahre lang der Jugendarbeit. Auch, oder gerade deshalb, weil Sepp Endres am Ausbau des alten
04-Stadions in der Frankfurter Straße tatkräftig beteiligt war, brach am Tag der Versteigerung des 04-Stadions für Sepp Endres eine Welt zusammen.
Es war für ihn eine Selbstverständlichkeit, eine der 17 Personen zu sein, die im Mai 1981 den Würzburger FV gegründet haben. Für Sepp war es aber immer "04". Als dann der WFV in der Mainaustraße eine neue Heimat gefunden hat, verrichtete Sepp Endres auch hier 17 Jahre lang tagtäglich handwerkliche Arbeiten auf dem Sportgelände, das er immer wie ein Heiligtum behandelte. Auch als Kassenwart und vor allem im Vorstandsbeirat war seine Meinung und sein Rat bei jeder Vorstandschaft immer gefragt.
Bis zuletzt äußerte er den Wunsch, daß er es erleben möchte, wie seine Nullvierer mit seinem Enkel als Torschützenkönig in die Bayernliga aufsteigen werden. Dass er dies nicht mehr erleben durfte, ist sehr bedauerlich. Nach 70-jähriger Treue zu seinem WFV fällt es uns als Nullvierer schwer, von diesem Mann für immer Abschied zu nehmen. Er hat für uns und für seinen Verein soviel getan, dass wir es als angemessen empfinden, das WFV-Stadion nach seinem Namen zu benennen.
Es war für ihn eine Selbstverständlichkeit, eine der 17 Personen zu sein, die im Mai 1981 den Würzburger FV gegründet haben. Für Sepp war es aber immer "04". Als dann der WFV in der Mainaustraße eine neue Heimat gefunden hat, verrichtete Sepp Endres auch hier 17 Jahre lang tagtäglich handwerkliche Arbeiten auf dem Sportgelände, das er immer wie ein Heiligtum behandelte. Auch als Kassenwart und vor allem im Vorstandsbeirat war seine Meinung und sein Rat bei jeder Vorstandschaft immer gefragt.
Bis zuletzt äußerte er den Wunsch, daß er es erleben möchte, wie seine Nullvierer mit seinem Enkel als Torschützenkönig in die Bayernliga aufsteigen werden. Dass er dies nicht mehr erleben durfte, ist sehr bedauerlich. Nach 70-jähriger Treue zu seinem WFV fällt es uns als Nullvierer schwer, von diesem Mann für immer Abschied zu nehmen. Er hat für uns und für seinen Verein soviel getan, dass wir es als angemessen empfinden, das WFV-Stadion nach seinem Namen zu benennen.
Die Vorstandschaft des Würzburger Fußballvereins


